Resonanzen Enescus
12. September 2021
19:00
Leipzig
UT Connewitz
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Benjamin Sprick, Violoncello und Moderation

Alexandra Bartoi, Violine

Werke von Ravel, Enescu, Bartók und Bach

 

 

Im Paris des ›Fin de siecle‹ versammelt sich nicht nur eine musikalische Elite, um die Weichen für eine stilistisch vielfältige musikalische Zukunft zu stellen. Auch in literarischer, philosophischer und kinemato- grafischer Hinsicht bildet die französische Hauptstadt ein Zentrum Europas, von dem ausgehend wichtige Impulse für die künstlerische Entwicklung des 20. Jahrhunderts Raum greifen.

In diesem überaus produktiven Milieu erforschte George Enescu von 1895–1899 seine kompositorischen Möglichkeiten, die er zusammen mit seinem Kommilitonen Maurice Ravel und seinen Lehrern Gabriel Fauré, Claude Debussy und Camille Saint-Säens auslotet.

Das Konzertprogramm versucht den Resonanzen nachzugehen, die aus dieser überaus produktiven ästhetischen Konstellation hervorgegangen sind. Neben Originalkompositionen für Violine und Violoncello von George Enescu und Maurice Ravel erklingen Arrangements von Claude Debussy, Gabriel Fauré und Camille Saint-Säens, um sie zeitgleich entstandenen Werken wie den rumänischen Tänzen von Béla Bartók gegenüberzustellen. Auf diese Weise sollen ästhetische Berührungspunkte ebenso deutlich gemacht werden, wie die unterschiedlichen Richtungen, in die ein gemeinsamer Ausgangspunkt führen kann.

Der Konzertort des Kinosaals wird dabei zusätzlich zum Anlass genommen, auch aus philosophisch-musik- wissenschaftlicher Sicht über die Verteilung musikalischer Klang-Bilder (images-sonores) nachzudenken, wie sie sich in den unterschiedlichen Werken anordnen, überlagern und kommentieren.

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